theres grau. Rolfing®
Heilpraktikerin


Rolfing und die aktuelle Forschung

Die Forschung bestärkt die Erfahrungswerte der Rolferinnen und Rolfer: Rolfing kann Körperstruktur, Haltung und Bewegung von Klientinnen und Klienten effektiv und nachhaltig verändern. Auch Auswirkungen in psychischen Bereichen werden beschrieben. Aktuelle und ältere wissenschaftliche Studien erforschen Wirkungen von Rolfing sowie die Nachhaltigkeit der Methode.



AKTUELL Rückenschmerzen im Wissenschaftsmagazin 'Quarks & Co' - "Geheimnisvolle Faszien"
siehe unter Aktuell



Wichtige Resultate der Forschung - Rolfing und Faszien

Auszüge und Zusammenfassungen aus

  • Forschungsseite der European Rolfing Association www.rolfing.org (Forschung)
  • Artikel von R. Schleip & Th. Grau, Zeitschrift für Komplementärmedizin 2/2009
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Rolfing und die aktuelle Faszienforschung

Die Faszienstruktur des menschlichen Körpers ist die Grundlage für die Rolfing-Arbeit. Deshalb ist die aktuelle Faszienforschung für die Methode Rolfing von großer Bedeutung. Unter dem Begriff "Faszien" werden alle faserigen kollagenen Bindegewebsstrukturen verstanden. Die Faszien bilden ein Netzwerk, das den gesamten Körper sowie alle Organe umhüllt und durchdringt.

Neuere Forschungen zeigen, dass viele Muskelschmerzen durch Störungen im Fasziengewebe ausgelöst oder zumindest verstärkt werden.

Ein Beispiel ist die Lendenfaszie, ein Fasziengewebe im unteren Rückenbereich, das im Zusammenhang mit Rückenschmerzen früher kaum beachtet wurde. Es hat sich herausgestellt, dass die Lendenfaszie sehr dicht mit Schmerzrezeptoren besiedelt ist. Das Rückenmark reagiert besonders sensibel auf Reizungen dieses Gewebes. Die Lendenfaszie spielt zudem eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Rückens sowie beim menschlichen Gang - Forschungen zeigen, dass nicht nur die Muskeln, sondern auch die intra- und extramuskulären Faszienbeutel bei der Bewegung Kräfte übertragen.

Die Wirkung von Rolfing bei Rückenschmerzen beruht somit u.a. darauf, dass das Ausbalancieren von Spannungen in der gesamten Faszienstruktur des Körpers die Lendenfaszie - und damit den Bereich der Lendenwirbelsäule und der Bandscheiben - entlastet. Vermutet wird auch, dass die direkte Manipulation der für Schmerzen zuständigen Rückenareale die Faszien stimuliert, wieder propriozeptive (innere Wahrnehmung) statt nozizeptive (schmerzleitende) Funktionen zu übernehmen.

Rolfing - physiologische Effekte

Eine neutralere Ausrichtung von Oberkörper, Lendenwirbelbereich und Becken an der senkrechten Linie korreliert mit weniger Rückenschmerzen - eine aktuelle Studie aus Australien, die die visionäre Sichtweise von Ida Rolf bestärkt.

Eine aktuelle klinische Studie an 31 Patienten mit Halswirbelsäulen-Problematik konnte zeigen, dass eine 10er-Rolfing-Serie die Schmerzen signifikant reduziert und den Bewegungsradius im Halsbereich vergrößert, unabhängig vom Alter der Patienten.

Physiologische Studien haben gezeigt, dass bereits eine einzelne Rolfing-Sitzung den Winkel der Beckenneigung und die Aktivität des Parasympathikus signifikant verändern kann.

Mehrere Fallstudien zeigen Auswirkungen von Rolfing bei verschiedenen Beschwerden und Diagnosen.

Rolfing - psychologische Effekte

Psychologische Studien belegen, dass sich Rolfing unter anderem nachhaltig positiv und entspannend auf die allgemeine Ängstlichkeit von Probanden auswirken kann. Die Offenheit für Umweltreize kann sich verändern und die Sensibilität für Sinneseindrücke wird insgesamt besser reguliert. Rolfing scheint eine Rolle zu spielen bei der Auflösung von im Gewebe angesammelten emotionalen Spannungen.


Literaturangaben / Studien: > www.rolfing.org (Forschung)

Weitere Links, Artikel und Bücher zu Rolfing finden Sie unter Literatur.

Rolfing. Faszien.

  Faszien - filigranes Netzwerk im Körper.

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